Die Stiftung

Ursprung der Stiftung

Gegründet, um das Werk von Dr. Pierre Schmidt (1894–1987), einer Schlüsselfigur der unicistischen Homöopathie im 20. Jahrhundert, zu bewahren und fortzuführen, verpflichtet sich die Stiftung einer nachhaltigen Weitergabe. Sie hat die Aufgabe, ein wissenschaftliches, klinisches und dokumentarisches Erbe lebendig zu halten, das sich im Laufe eines Lebens, das dem Studium, der Lehre und der Verbreitung der klassischen Homöopathie gewidmet war, aufgebaut hat.

Heute setzt die Stiftung diese Mission in einem strukturierten institutionellen Rahmen fort, indem sie die Bewahrung dieses Erbes sicherstellt, nützliche Projekte für die Disziplin unterstützt und Ressourcen für Praktiker, Forscher und Studenten bereitstellt.

Zwei Missionen im Herzen der Stiftung

Zugang zu einer Referenzbibliothek ermöglichen

Die Stiftung erleichtert den Zugang zu der von Dr. Pierre Schmidt aufgebauten Bibliothek: etwa 3.000 Bücher und Zeitschriften zur Homöopathie (Abhandlungen, Materia Medica, Zeitschriftenreihen) aus einem Bestand von internationaler Tragweite. Die Sammlung umfasst auch seltene Quellentexte und wertvolle Arbeitsunterlagen für Studium und Forschung. Sie ist in St. Gallen hinterlegt, wird schrittweise in den Katalog der Kantonsbibliothek Vadiana integriert und kann nach Terminvereinbarung eingesehen werden.

Projekte durch ein jährliches Stipendium unterstützen

Die Stiftung vergibt ein jährliches Stipendium, dessen Höhe jedes Jahr neu festgelegt wird und das abwechselnd einen Schweizer und einen französischen Arzt bei einem strukturierten Projekt unterstützen soll. Die Arbeiten können die Verbreitung, die Grundlagenforschung, das klinische Experimentieren, die Bewertung von Anwendungstechniken oder auch bibliografische Recherchen betreffen. Die Kriterien, erforderlichen Unterlagen und Fristen sind auf der entsprechenden Seite aufgeführt, um die Vorbereitung und Einreichung eines Dossiers zu ermöglichen.

Wichtige Daten

Nach dem Tod von Dr. Pierre Schmidt im Jahr 1987 führte sein Wunsch, sein Engagement in einer Stiftung fortzusetzen, einige Jahre später zur offiziellen Gründung der Stiftung in der Schweiz.

1987

Ein zu übertragendes Erbe

Bei seinem Tod hinterließ Dr. Pierre Schmidt ein bedeutendes Erbe für die klassische Homöopathie. Sein Wunsch, dieses Engagement in einer Stiftung fortzusetzen, ebnete den Weg für ein Werk der Weitergabe, das auf Dauer angelegt ist.

1993

Gründung der Stiftung

Offizielle Gründung der Stiftung in der Schweiz mit einem klaren Ziel: Förderung und Entwicklung der Homöopathie, Unterstützung von Forschung/Ausbildung (Stipendium) und Bereitstellung der Bibliothek für Praktiker und Forscher.

1994

Hinterlegung in St. Gallen

Dr. Jost Künzli und Dr. René Casez organisieren den Transfer der Bibliothek; sie wird in die Verantwortung von Dr. Hansjörg Heé in St. Gallen übergeben, um den Zugang und die Betreuung zu gewährleisten.

2018

Veröffentlichung eines Referenzwerks

Die Stiftung gibt den ersten Band des „Cours d’Homœopathie“ von Dr. René Casez heraus, um ein bedeutendes Lehrwerk zu bewahren und weiterzugeben.

2024

Schenkung an die Vadiana

Nach 30 Jahren der Aufbewahrung und Pflege wird die Bibliothek (im Namen der Stiftung) an die Kantonsbibliothek Vadiana übergeben; die Integration in den Katalog erfolgt schrittweise, wobei Recherchewerkzeuge zur Verfügung stehen.

Die Stiftung wird von einem Komitee geleitet, das sich aus Ärzten und Persönlichkeiten zusammensetzt, die sich für die Weitergabe und Entwicklung der unicistischen Homöopathie engagieren.

Das Komitee der Stiftung

Die Stiftung unterstützen

Ihr Beitrag hilft, Stipendien, die Weitergabe des Wissens und den Zugang zu Ressourcen zu finanzieren.